Endodontologie

fest verwurzelt

Als „Endodontologie“ wird die Lehre vom „Inneren des Zahnes“ bezeichnet. Die Endodontologie ist der Zweig der Zahnmedizin, der sich mit der Form, der Funktion und der Gesundheit der Pulpa (=Zahnnerv) und der umliegenden Gewebe befasst. Sie widmet sich der Prävention und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen dieser Gewebe. Die Ätiologie und Diagnose des Zahnschmerzes und dentaler Erkrankungen sind integraler Bestandteil der endodontischen Behandlung.

Normalerweise ist die Pulpa vor dem Eindringen von Bakterien geschützt, doch Karies oder eine Verletzung können dazu führen, dass es zu einer Entzündung kommt. Häufig klagen die betroffenen Patienten über eine erhöhte Heiß-/Kalt-Empfindlichkeit, doch manchmal verläuft diese Erkrankung auch komplett beschwerdefrei. Wird eine solche Entzündung nicht behandelt, kann sie sich weiter ausbreiten und das Knochengewebe infizieren.

Ziel einer Wurzelbehandlung muss es deshalb sein, die entzündete Pulpa zu entfernen, das Wurzelzement zu reinigen und die Bakterien, die die Nervenkanäle angreifen, zu beseitigen. Im Anschluss müssen die Wurzelkanäle bakteriendicht verschlossen werden, um eine erneute Infizierung zu verhindern. Eine regelmässige Kontrolle des behandelten Zahnes ist dabei unverzichtbar, da dem Zahn durch die Wurzelbehandlung die Durchblutung und die Versorgung mit Mineralien genommen wurde. Als Folge kann er nach einiger Zeit brüchig und spröde werden, sodass eventuell eine Stiftversorgung mit anschliessender Krone vonnöten wird, um ihn langfristig zu erhalten.

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